| Ein Winzerhof Jahr |

Die Arbeit im Weinberg:

 

Januar bis April

Unsere Reben befinden sich in der Winterruhe. Für uns beginnt jetzt mit dem Rebschnitt wieder die Arbeit in den Weinbergen. Ca. 30000 Rebstöcke wollen geschnitten werden.

Beim Rebschnitt wird das Altholz, das im Laufe des letzten Jahres gewachsen ist bis auf einen Trieb (Fruchtrute) aus dem Drahtrahmen entfernt. An der Fruchtrute befinden sich die Winteraugen (Knospen), aus denen beim Austrieb Anfang Mai die neuen Triebe wachsen. An diesen Trieben bilden sich später 1-2, manchmal auch 3 Trauben. Der Rebschnitt ist die erste Möglichkeit für uns Winzer reduzierend in den Ertrag einzugreifen, nämlich durch die Anzahl der Winteraugen die wir am Rebstock belassen. Das abgeschnittene Rebholz wird mit Hilfe des Traktors und einem Schlegelmulcher zerkleinert und verbleibt als wertvolle organische Substanz im Weinberg. Der Rebschnitt ist für uns Winzer die zeitaufwendigste Arbeit im Weinberg.

 

Nach dem Rebschnitt folgt das Biegen. Beim biegen wird die Fruchtrute an vorgesehenen Drähten befestigt, um eine gleichmäßige Entwicklung der Triebe sicher zu stellen.